Online-Medium "Zwischenbrücken" als gedrucktes Best-of
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von AgenturenPrintausgabe von "Zwischenbrücken" zum ersten Geburtstag
Bild: APA/APA/Sonja Harter
Kurz nach seinem ersten Geburtstag sorgte das Online-Medium "Zwischenbrücken" jüngst für einen Schreckmoment: "Wir gehen offline", lautete der Titel des wöchentlich versendeten Newsletters, in dem Herausgeber Bernhard Odehnal und sein Team die Abonnentinnen und Abonnenten mit News, Reportagen und Recherchen aus den Wiener Bezirken Leopoldstadt und Brigittenau versorgen. Reiner Clickbait: "Offline" ist nur jenes Printmagazin, das man sich zum ersten Geburtstag geschenkt hat.
Auf 130 Seiten bietet das Magazin Einblicke in ein Best-of jener über 200 Geschichten, die seit Ende März 2025 auf www.zwischenbrücken.at erschienen sind. Das breite Spektrum reicht von Porträts von Menschen, die in den beiden Bezirken leben oder arbeiten, über Foto-Reportagen von Christopher Mavrič (etwa über die Schwimmparade Donaukanal) und historische Einblicke (zum Beispiel in die Geschichte des nunmehr leer stehenden Dianabads) bis hin zu Interviews mit prominenten Bewohnern und Geheimtipps über lokale Geschäfte.
"Wir recherchieren, was nicht so gut läuft. Wir erklären Zusammenhänge und historische Hintergründe. Decken Missstände auf", heißt es im Editorial des Magazins. "Wir verbreiten keine Gerüchte, sondern machen handfesten, seriösen Lokaljournalismus. Als Gegenprogramm zu Fake News und KI." Getragen werden soll "Zwischenbrücken" langfristig von zahlenden Mitgliedern. Nach einer Anschubfinanzierung durch die Medieninitiative der Stadt Wien, die auch die Produktion des Magazins ermöglicht hat, gilt es nun, mehr Leserinnen und Leser als jene Stützen zu gewinnen, die die journalistische Arbeit von Bernhard Odehnal und seinem Team langfristig sichern. Ab 5 Euro monatlich ist man dabei.
(S E R V I C E - www.zwischenbrücken.at )
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