Panama-Kanal - USA werfen China Druck auf Schifffahrt vor
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von AgenturenUSA und China streiten um Einfluss auf den Panama-Kanal
Bild: APA/APA/AFP/MARTIN BERNETTI
Im Streit um den Einfluss am strategisch wichtigen Panama-Kanal haben die USA und fünf weitere amerikanische Staaten China vorgeworfen, den Seehandel zu politisieren und die Souveränität Panamas zu verletzen. Man beobachte mit Wachsamkeit den gezielten wirtschaftlichen Druck Chinas und die jüngsten Maßnahmen, die Schiffe unter panamaischer Flagge beträfen, hieß es in der am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.
Panama sei eine Säule des maritimen Handelssystems und müsse frei von unangemessenem äußerem Druck bleiben. Hintergrund ist eine Zunahme von Festhaltungen und Inspektionen von Schiffen unter panamaischer Flagge in China. Die Maßnahmen folgten auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Panama, der Ende Jänner die fast 30 Jahre alte Konzession des chinesischen Unternehmens CK Hutchison für den Betrieb wichtiger Terminals am Kanal für ungültig erklärt hatte.
USA will China-Einfluss rund um Panama-Kanal eindämmen
Dem Urteil war zunehmender Druck der USA vorausgegangen, den chinesischen Einfluss rund um den Kanal einzudämmen, über den etwa fünf Prozent des weltweiten Seehandels abgewickelt werden. CK Hutchison hat das Urteil zurückgewiesen und ein internationales Schiedsverfahren gegen Panama eingeleitet. Das Unternehmen fordert mehr als zwei Milliarden Dollar Schadenersatz.
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