Pinzgauer Sagen zählen nun zum immateriellen Kulturerbe
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von AgenturenDie heimische Goldschmiedkunst wurde ebenfalls zum Kulturerbe veredelt
Bild: APA/APA/UNESCO/Charlotte Schwarz/Charlotte Schwarz
Mit vier weiteren Aufnahmen ist die Liste des immateriellen Kulturerbes in Österreich auf mittlerweile 182 Eintragungen angewachsen. Einer der Neulinge im begehrten Verzeichnis ist die Pinzgauer Sagenwelt, wie die UNESCO am Donnerstag mitteilte. Die Sagen seien seit Generationen ein fester Bestandteil der regionalen Erzähltradition und eng mit der allgegenwärtigen Gebirgslandschaft und der kulturellen Identität der Pinzgauer Bevölkerung verbunden, hieß es in einer Aussendung.
Ebenfalls mit dem Prädikat Kulturerbe wurden das Goldschmiedehandwerk in Österreich und damit die Fertigung von Schmuckstücken ebenso wie von Insignien, Orden, sakralen Objekten und "weiteren Werken von bleibendem Wert", sowie die Esperantokultur in Österreich geadelt. "In Österreich pflegt eine aktive Gemeinschaft diese Kultur und trifft sich regelmäßig zu Sprachkursen, Festen und Kongressen. Außerdem hat sich daraus ein beachtliches Schaffen in Literatur und darstellender Kunst entwickelt", hielt die UNESCO zur hiesigen Pflege der Plansprache fest.
Die vierte Neuaufnahme betrifft die Verwendung und Weitergabe der Brailleschrift. "Als weltweit verbreitete Schrift blinder und sehbeeinträchtigter Menschen ist die Brailleschrift in Österreich für rund 5.000 Personen ein Begleiter im alltäglichen Leben", die gesprochene Sprache tastbar mache.
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