Polizei für den Vienna City Marathon "bestens vorbereitet"

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von Agenturen

Behördenübergreifende Zusammenarbeit gibt es am Wochenende

Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH


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Die Polizei ist für den 43. Vienna City Marathon (VCM) am Wochenende "bestens vorbereitet". Das betonte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bei der Präsentation der Sicherheitsvorkehrungen am Freitag vor dem Rathaus. Mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten werden im Dienst sein, sagte Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl, allen voran Beamte der Verkehrsabteilung. Das Einsatz- und Sicherheitskonzept wurde mit den beteiligten Blaulichtorganisationen ausgearbeitet.

Für die diversen Bewerbe am Samstag und Sonntag gab es mit 49.000 Anmeldungen erneut einen Rekord. Für die volle Marathondistanz am Sonntag sind es 13.000. Das Rote Kreuz wird am Sonntag mit 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - die zum großen Teil ehrenamtlich tätig sind - im Einsatz sein, sagte Landesrettungskommandant Georg Geczek. Die Herausforderung sei, trotz der Verkehrseinschränkungen innerhalb kürzester Zeit jeden Notfallort zu erreichen, sagte Geczek. "Wir hoffen, dass uns möglichst wenige Menschen brauchen", jene, die aber Hilfe benötigen, würden "in kürzester Zeit bestmöglich versorgt werden".

Einsatzkommandantin Andrea Anders von der Landesverkehrsabteilung Wien erläuterte, dass es kleine Änderungen entlang der Strecke und somit auch Anpassungen beim sicherheitspolizeilichen Einsatzkonzept gab. Ein großer Schwerpunkt seien die Verkehrsleitmaßnahmen, also Ab- und Umleitungen sowie die Sicherung der Veranstaltung mit hunderttausenden Zuschauern. Neben Polizistinnen und Polizisten der Landesverkehrsabteilung werden Beamte der Fahrrad-, Wasser- und Flugpolizei, der Bereitschaftseinheit sowie des Landesamts für Verfassungsschutz und des Landeskriminalamts sowie Drohnen-Operatoren im Einsatz sein.

Keine "konkrete Gefährdungslage"

Karner betonte, dass es aufgrund der internationalen Ereignisse und der geopolitischen Lage eine erhöhte Gefährdungslage gibt - "aber keine konkrete". Er erwartet sich ein "schönes und friedliches und sicheres Lauffest in Wien". "Unsere Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und dem Veranstalter ist seit vielen Jahren ausgezeichnet. Gemeinsam entwickeln wir jedes Jahr unser Sicherheitskonzept weiter, analysieren die Lage und setzen gezielte Schwerpunkte. Die Sicherheit von Teilnehmenden und Fans hat natürlich oberste Priorität", ergänzte Pürstl.

Der Marathon am Sonntag und die zahlreichen anderen Laufveranstaltungen ab Samstag führen zu vielen Verkehrssperren. So ist etwa die Ringstraße laut ÖAMTC zwischen Stadiongasse und Schottengasse durchgehend ab Freitag, 20.00 Uhr bis Sonntag, 20:00 Uhr, gesperrt. Detaillierte Informationen hat der Club online unter https://go.apa.at/NDWcjFAt verfügbar.

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