Revolutionsgarden trotz Fortsetzung von Feuerpause wachsam

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von Agenturen

Propaganda ist in Teheran allgegegnwärtig

Bild: APA/APA/AFP/ATTA KENARE


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Die iranischen Revolutionsgarden haben nach einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten Verlängerung der Waffenruhe erhöhte Wachsamkeit gefordert. Die Streitkräfte seien auf dem "Höhepunkt der Bereitschaft" zur Fortsetzung der Kampfhandlungen, erklärte die Elitestreitmacht am Mittwoch. In einer neuen Phase der Eskalation könnten die Streitkräfte "vernichtende und für den Feind unvorstellbare Schläge gegen die verbleibenden Vermögenswerte" in der Region ausführen.

Trump hatte die Waffenruhe am Dienstagabend mit dem Iran überraschend für verlängert erklärt. Auf Bitten des Vermittlers Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen "geeinten Vorschlag" zur Beilegung des Krieges unterbreite, teilte er auf Truth Social mit. Die US-Seeblockade iranischer Häfen werde jedoch fortgesetzt. Die politische Führung im Iran hat sich bisher nicht dazu geäußert. In Teheran herrscht großes Misstrauen gegenüber der Regierung in Washington.

Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO hat unterdessen nach eigenen Angaben einen Bericht über einen Zwischenfall mit einem Containerschiff 15 Seemeilen nordöstlich vor der Küste des Oman erhalten. Demnach meldete der Schiffsführer, dass sich dem Schiff ein Kanonenboot der iranischen Revolutionsgarden genähert habe. Anschließend sei sein Schiff wiederholt beschossen worden. Dadurch seien schwere Schäden an der Brücke entstanden. Die gesamte Besatzung sei jedoch in Sicherheit. Es seien keine Brände oder Umweltschäden gemeldet worden.

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