Schlag gegen mutmaßliche Parfum-Diebesgruppe
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von AgenturenFür acht mutmaßliche Diebe klickten die Handschellen
Bild: APA/APA/THEMENBILD/EVA MANHART
Ermittler haben einer mutmaßlichen Diebesgruppe, die sich auf Parfum als Beute spezialisiert hatte, das Handwerk gelegt. Seit Dezember des Vorjahres soll die Bande bei 42 zur Last gelegten Taten einen Schaden von rund 40.000 Euro verursacht haben, hieß es am Donnerstag von der Polizei. Die 13 Verdächtigen schlugen vor allem in Drogeriemärkten in Wien und im Burgenland zu, weshalb es zu einer engen Zusammenarbeit zwischen den Beamten in den beiden Bundesländern kam.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost - Gruppe Land, arbeitete gemeinsam mit den Polizeiinspektionen Am Platz, Eisenstadt sowie Horitschon, um die Diebe auszuforschen. Die Tatverdächtigen sind im Alter zwischen 19 und 43 Jahren, die neben Parfums auch Lebensmittel und am Wiener Hauptbahnhof etwas aus einer Box stahlen. Bis auf die Ausnahme eines slowakischen Staatsangehörigen handelt es sich bei allen Personen um Ungarn. Acht mutmaßliche Diebe sind bereits festgenommen worden.
Ausschlaggebend für die Ermittlungen war laut Polizeiangaben die Vernehmung eines 38-jährigen Mannes, der sich damals in Schubhaft befand und ein umfassendes Geständnis ablegte. Die Festnahmen erfolgten sowohl in Wien als auch im Burgenland und fanden meist unmittelbar im Zug von Diebstählen statt. Aber auch in Ungarn klickten aufgrund eines europäischen Haftbefehls Handschellen. Sieben der Festgenommenen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht. Ermittlungen zum Aufenthalt der restlichen Tatverdächtigen waren noch im Gange.
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