Senioren-SingAlong als ESC-Warm-up in Wien
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von AgenturenMonika Ballwein und die ESC-Fans von Hetzendorf
Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH
Die Song-Contest-erfahrene Sängerin und Vocalcoach Monika Ballwein verbreitete vor dem großen Event in Wien kräftig ESC-Stimmung durch die Verteilung von "Sing- statt Tanzscheinen". In den Wiener Altersheimen "Häuser zum Leben" fanden nun an drei Terminen sogenannte SingAlongs statt, die den ESC von der großen Bühne direkt zu den Menschen bringen sollten. Beim Abschluss der Trias war die APA mit vor Ort.
Die Eventreihe wurde von Monika Ballwein begleitet und von Eva Pölzl moderiert. "Es sind nicht mehr alle mobil genug, um in die Stadthalle zu kommen. Deswegen haben wir gesagt, wir kommen in die 'Häuser zum Leben' und präsentieren einen Nachmittag voller ESC-Hits, die die Bewohnerinnen und Bewohner von früher kennen", so Ballwein im APA-Gespräch im Rahmen der Veranstaltung.
"Aber bitte mit Sahne!"
Der Schwerpunkt des Programms lag auf Hits des ESC-Gewinners Udo Jürgens. Ballwein: "Ich hab ja ein Udo-Jürgens-Programm mit, und ich kann nur sagen, wenn alle gemeinsam 'Aber bitte mit Sahne' singen, das ist erste Sahne!" Songs wie "Merci, Chérie", "Aber bitte mit Sahne", "Griechischer Wein" und "Mit 66 Jahren" sollten den Menschen Nostalgiemomente bieten. "Das Schönste ist, wenn man in den Gesichtern sieht, dass sich die Menschen erinnern. Sie haben mit den Songs eine Verbindung von früher und somit auch Freude beim Mitsingen", meint Ballwein. Teil des SingAlong-Programms waren aber auch spätere Hits aus dem ESC-Universum wie "Rise Like a Phoenix", "Congratulations", "Love Shine a Light" und "Insieme".
"Wo man singt, lässt man sich nieder"
Im Haus Hetzendorf gestaltete sich der ESC-Nachmittag als Koproduktion Ballweins und des hauseigenen Chors. "Mir bedeutet der Chor sehr viel. Es ist sehr schön, wenn alte Menschen Freude am Singen haben. Wo man singt, da lass dich nieder. Böse Menschen haben keine Lieder. Das alte Sprichwort trifft hier zu!", meint ein Chormitglied. Der Chor wird ehrenamtlich geleitet und probt einmal in der Woche: "Das Wichtigste ist, dass wir Spaß haben. Wir wollen lachen dabei", so der Chorleiter über seine Arbeit.
Die "Häuser zum Leben" betreiben 30 Pensionisten-Wohnhäuser in 21 Wiener Gemeindebezirken. Die drei Termine im Haus Leopoldau, Haus Augarten und im Haus Hetzendorf hatten nun als Ziel, Momente der Begegnung zu schaffen und das diesjährige Motto des Songcontests "United by Music" im Alltag der Menschen spürbar zu machen.
"Ich sag ja immer, jeder muss singen. Bei mir gibt es dieses Jahr nicht den Tanzschein, sondern den Singschein, lieber Cosmó", so Ballwein augenzwinkernd.
(Von Lili Androsch/APA)
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