Waldbrand wütet im Nordosten Japans

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von Agenturen

Feuerwehrleute im Einsatz um die Stadt Otsuchi

Bild: APA/APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS


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Japans nordöstliche Präfektur Iwate leidet den sechsten Tag in Folge unter sich ausbreitenden Waldbränden. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, wurde mit Stand Montagfrüh bereits eine Fläche von 1.618 Hektar rund um die Stadt Ōtsuchi vernichtet. Rund 1.200 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Verteidigungsstreitkräfte kämpfen gegen die Flammen. Todesopfer sind bisher nicht bekannt.

Evakuierungsbefehle wurden mittlerweile für mehr als 1.500 Haushalte ausgegeben, was einem knappen Drittel der Anrainer in den betroffenen Gebieten entspricht. Die Flammen konnten sich laut Angaben der Behörden wegen anhaltender Trockenheit und starker Winde rasant ausbreiten. Für die kommenden Tage haben die Wetterdienste leichte Regenfälle für die Region vorhergesagt.

Ōtsuchi war bereits 2011 von einem der stärksten Erdbeben und Tsunamis in der Geschichte des Landes stark betroffen. Nahezu ein Zehntel der Bevölkerung kam im Zuge der Naturkatastrophe ums Leben.

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