Stocker setzt in den VAE auf Technologiezusammenarbeit
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von AgenturenBundeskanzler Stocker, Adnoc-CEO Al Jaber und Emsteel-CEO im Gespräch
Bild: APA/APA/THOMAS KARABACZEK/THOMAS KARABACZEK
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) will mit seinem Arbeitsbesuch am Donnerstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten den VAE "Solidarität in schwierigen Zeiten ausdrücken", wie er bei einem Zwischenstopp vor Journalisten sagte. Inhaltlich gehe es nicht darum, Öl oder Gas für Österreich zu sichern. Vielmehr sieht Stocker das Land als Vorreiter bei Technologie und insbesondere KI. Es gebe große Chancen für Österreichs Wirtschaft, wie auch für die Forschung und die Jugend.
Das Stichwort sei dabei Künstliche Intelligenz. Hier gebe es viele Kooperationsmöglichkeiten von der Ausbildung über die Forschung bis zur Anwendung. Auch ADNOC, der große staatliche Ölkonzern und OMV-Kernaktionär, verwende inzwischen KI im gesamten Wertschöpfungsprozess. Eine "Erfolgsgeschichte, die wir gemeinsam schreiben", seien dabei die Beteiligung der ADNOC an der OMV bzw. das Chemie-Gemeinschaftsunternehmen Borouge mit Sitz in Wien zwischen ADNOC und OMV.
Österreichs Versorgungssicherheit mit Öl- und Gas sei gegeben, es gehe mehr um die Preisentwicklung, diese sei auch zur Sprache gekommen. Stocker traf am Vormittag den Präsidenten der VAE, Muhammad bin Zayid Al Nahyan, anschließend besuchte er mit Industrieminister und ADNOC-CEO Ahmed al Jaber sowie der für EU und UNO zuständigen Ministerin, Mariam al-Mheiri, eine Messe. Dabei habe er selber einen Eindruck gewinnen wollen, "welcher technologischer Level hier erreicht ist". Seine Aufgabe sei es, Türen aufzumachen, die Firmen müssten dann durch die Türen durchgehen. Es gebe viele Chancen zur Zusammenarbeit, aber es zeige sich auch hier, "dass der Umgang mit Verfahren, mit Bürokratie, mit Datennutzung letztlich den Ausschlag gibt, wie schnell Entwicklungen vorankommen, wie effizient sie sind".
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