Strache in Causa "Lebensversicherung" vor Gericht
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von AgenturenTeil von jenem Prozesses, in dem auch die Causa Casinos behandelt wird
Bild: APA/APA/HELMUT FOHRINGER/HELMUT FOHRINGER
Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache muss sich ab Mittwoch wieder vor Gericht verantworten. Dabei wird es am Wiener Landesgericht zunächst ausschließlich um die Causa "Lebensversicherung" gehen, wie Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Montag der APA bestätigte. Strache wird Untreue vorgeworfen. Er soll versucht haben, sich die Prämie einer durch die Wiener FPÖ abgeschlossenen Lebensversicherung auszahlen zu lassen.
Die Versicherung sollte im Falle von Straches Ableben dessen Familie absichern. Es geht in dem Fall um 300.000 Euro. Der Prozess am Mittwoch ist Teil eines größeren Prozesses gegen Strache. Der Hauptteil entfällt dabei auf die sogenannte "Causa Casinos". Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hatte hier nach sieben Jahren Ermittlungen Anklage erhoben. In diesem Faktum geht es um die Bestellung des FPÖ-nahen Managers Peter Sidlo zum Vorstand der Casinos Austria AG. Auch zwei Verantwortliche des Glücksspielkonzerns Novomatic sind angeklagt. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.
Dieser größere Teil des Prozesses dürfte aber erst im Herbst verhandelt werden. Der Grund für die Verknüpfung liegt in der Strafprozessordnung: Liegen gegen eine Person zwei Anklagen vor, müssen beide in einer Hauptverhandlung und von einem Richter abgehandelt werden.
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