30 in Österreich
Tödlicher Winter: 135 Tote in Europa durch Lawinen
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von AgenturenLawinengefahr wird offenbar häufig unterschätzt
Bild: APA/BARBARA GINDL
In Europa sind in diesem Winter so viele Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Nach einer offiziellen Statistik starben in den Alpen und in anderen europäischen Gebirgen seit Anfang Oktober mindestens 135 Menschen, weil sie unter Schneemassen verschüttet waren. Traditionell hört in vielen europäischen Skigebieten die Saison zu Ostern auf. Auch am Wochenende gab es noch einmal einige Unglücke.
Besonders hart betroffen war in diesem Winter Italien, wo insgesamt 38 Lawinentote gezählt wurden - vor allem in Südtirol. Dort ereignete sich auch das schlimmste Unglück: Beim Aufstieg zur 3.545 Meter hohen Vertainspitze im Ortler-Gebirge wurden Anfang November fünf Bergsteiger von Schneemassen mitgerissen und getötet. Alle fünf kamen aus Bayern.
In der Statistik dahinter liegen Frankreich mit 31 und Österreich mit 30 Lawinentoten. Die Statistik stammt vom European Avalanche Warning Service (EAWS), einem Zusammenschluss der nationalen Lawinenwarndienste verschiedener Länder.
Fast doppelt so viele Tote wie im Winter 2024/25
Zum Vergleich: Im vorigen Winter 2024/25 gab es in Europa insgesamt 70 Lawinentote. Diese Saison waren es also fast doppelt so viel. Zuletzt wurden 2017/18 noch mehr Todesopfer gezählt: insgesamt 147.
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