Niederösterreich
Frau mit Kopfschuss getötet: Verdächtiger festgenommen
Aktualisiert:
von AgenturenErmittlungen nach Tötung einer Frau im Bezirk Baden
Bild: APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER
Nach dem Fund einer erschossenen Frau in Kottingbrunn (Bezirk Baden) ist laut "Kronen Zeitung" ein Verdächtiger in Polizeigewahrsam genommen worden.
Das Wichtigste in Kürze
Nach dem Tod einer 27-jährigen Frau in Kottingbrunn wurde ein gleichaltriger Verdächtiger festgenommen, der laut Medienberichten die Tat gestanden haben soll.
Ermittlungen wegen Mordverdachts führten schließlich zu dem Mann aus ihrem Umfeld.
Der 27-Jährige zeigte sich einem Online-Bericht zufolge geständig. Als Motiv habe er angegeben, von der Frau, mit der er ein Verhältnis hatte, gedemütigt worden zu sein. Seitens der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gab es am Donnerstag auf APA-Anfrage "aus kriminaltaktischen Gründen keine Auskünfte".
Die Eltern hatten die leblose 27-Jährige, die eine Kopfwunde hatte, am 14. Mai entdeckt. Zunächst sei auch ein Sturz als Todesursache infrage gekommen, hieß es.
Weil es sich laut Medien um ein sehr kleines Kaliber handelte, war der Schusskanal zunächst nicht erkennbar. Aufgrund unklarer Umstände wurde eine gerichtsmedizinische Untersuchung angeordnet. Im Zuge der Obduktion wurde ein Kopfschuss als Todesursache festgestellt. Laut "Kronen Zeitung" handelte es sich um Kaliber 22 - Munition, die häufig von Sportschützen oder bei der Jagd auf Niederwild verwendet wird.
Keine Einbruchsspuren am Tatort
Am Tatort selbst wurden Berichten zufolge keine Einbruchsspuren festgestellt - daher wurde vermutet, dass die Frau den Täter selbst in ihre Wohnung gelassen hat. Das Landeskriminalamt nahm Ermittlungen wegen Mordverdachts auf, die sich auf das Umfeld der Verstorbenen konzentrierten.
Die Eltern hatten laut "Kurier" tagelang erfolglos versucht, ihre Tochter zu erreichen. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub fuhren sie am 14. Mai zur Wohnung der Frau und öffneten die Tür mit einem Zweitschlüssel. Im Inneren fanden sie die leblose 27-Jährige, für sie kam jede Hilfe zu spät.
Bild: JOYN








