Viele Brandopfer von Crans-Montana noch in Spitälern
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von AgenturenViele Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz liegen noch im Spital
Bild: APA/APA/AFP/HAROLD CUNNINGHAM
Vier Monate nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana in der Schweiz sind immer noch zahlreiche Opfer in klinischer Behandlung. 38 Überlebende, die bei dem Brand in der Silvesternacht in einer Bar schwer verletzt und in Spezialkliniken ins Ausland verlegt wurden, wurden Ende April weiterhin behandelt, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz am Dienstag mitteilte.
Demnach waren zu dem Zeitpunkt noch 20 Patientinnen und Patienten in der Schweiz sowie 18 in Frankreich und Italien in stationärer Behandlung. Wegen der Komplexität der Verletzungen hatte die Schweiz nach dem Unglück Spezialkliniken in anderen Ländern um Unterstützung gebeten. So wurden 38 Opfer in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien behandelt. Nun sind alle von ihnen, die in der Schweiz lebten, aus ausländischen Kliniken zurückverlegt worden, wie das Amt mitteilt.
Ermittlungen laufen noch
Durch den Brand waren 41 Menschen ums Leben gekommen. Bei der Silvesterparty geriet Schallschaumstoff an der Decke der Bar Le Constellation in Brand. Das Feuer hatte sich rasend schnell ausgebreitet, Dutzende kamen nicht rechtzeitig über eine schmale Treppe ins Freie. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, rund 80 davon schwer. Es laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung gegen das Betreiberpaar der Bar sowie Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde Crans-Montana.






