Vor Gutachten zu in der Ostsee gestrandetem Buckelwal

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von Agenturen

++ ARCHIVBILD ++ Entscheidung über weitere Vorgangsweise bei gestrandetem Wal erwartet

Bild: APA/APA/dpa/Bodo Marks


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Der in der Ostsee vor der norddeutschen Stadt Wismar gestrandete Buckelwal liegt weitgehend unverändert vor der Insel Poel. "Es gibt keine Neuigkeiten", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar in der Früh. Das 12,35 Meter lange, 3,20 Meter breite und 1,60 Meter hohe Tier werde weiterhin von den Einsatzkräften beobachtet. "Wir sind weiter im Einsatz." Auf dem vom Sender News5 live ins Internet übertragenen Video waren regelmäßig kleine Wasserfontänen zu erkennen.

Heute wird dem Umweltminister des ostdeutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, zufolge ein gesundheitliches Gutachten von Meeresbiologen und Veterinären zum Gesamtzustand des Meeressäugers erwartet. Das Gutachten soll Aufschluss über die Überlebenschance des kranken Wals geben. Dann soll die finale Entscheidung getroffen werden, so der Minister weiter. Ein weiterer Rettungsversuch mit einem Katamaran stand im Raum, das war allerdings am Ostermontag unter Hinweis auf die Qualen, die das für den Meeressäuger mit sich bringen würde, zunächst verworfen worden.

Der Buckelwal liegt seit fast einer Woche an derselben Stelle vor der Insel Poel. Die Strandung vor rund einer Woche war das vierte Mal, dass sich der Wal an der Ostseeküste festsetzte. Am Mittwoch waren alle Rettungsversuche eingestellt worden. Laut Fachleuten wird das Tier wohl in der Bucht sterben. Seitdem wird es laut Ministerium rund um die Uhr beobachtet und regelmäßig von der Feuerwehr mit Wasser benetzt.

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