WAC plant Weg in Europacup: Über Mallorca via Ried nach Wien

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Pink und Co. wollen nach Europa

Bild: APA/APA/WOLFGANG JANNACH/WOLFGANG JANNACH


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Nach einer Saison mit drei Trainerwechseln und dem zwischenzeitlichen Absturz ans Tabellenende geht der WAC nun auf den internationalen Startplatz los. Mit einem verdienten 2:0 gegen die WSG Tirol buchten die Wolfsberger das Ticket für das Play-off-Halbfinale, in dem es am Dienstag auswärts gegen die SV Ried geht. "Sehr optimistisch" war Verteidiger Nicolas Wimmer, der die Marschroute skizzierte: "Von Mallorca direkt nach Ried, dann wird es weiter nach Wien gehen für uns."

Auf Spaniens Party-Insel waren die Wolfsberger nach geschafftem Klassenerhalt bereits in der Vorwoche geflogen. Stimmen wurden laut, wonach dies nicht die richtige Herangehensweise an die abschließende Qualigruppen-Partie gegen die Wattener sei. "Wir haben alle Kritiker Lügen gestraft", meinte Trainer Thomas Silberberger auf Sky nach dem souveränen Erfolg am Samstag. Bei den Riedern - der Erste der Tabelle schonte in Altach Kräfte und verlor 0:2 - erwartet Silberberger "eine Challenge, eine Schlacht. Aber warum sollten wir sie nicht gewinnen?"

Lavanttaler Selbstvertrauen wieder hoch

Das Selbstvertrauen ist wieder hoch im Lavanttal. Vier Siege en suite stehen nun zu Buche, nur ein Gegentor kassierten die "Wölfe" dabei. In Ried holte der WAC erst am 9. Mai einen 1:0-Auswärtserfolg. Nur eine der sieben Partien unter Silberberger ging verloren - ein 0:3 bei Absteiger Blau-Weiß Linz. Danach lag der WAC am Tabellenende. "Wir waren zwölf oder 13 Spiele sieglos, standen am letzten Platz. Und jetzt können wir in den Europacup kommen. Es ist wild", sagte Wimmer über das Wellental der Gefühle bei den Kärntnern.

Ried soll nun nur eine Zwischenstation sein. Der Sieger des K.o.-Duells trifft auf den Fünften der Meistergruppe, der aktuell Rapid heißt. Auch die viertplatzierte Austria und der Dritte Salzburg könnten noch ins Play-off rutschen.

Ried schonte Kräfte

Die Rieder müssen auf Mittelfeldspieler Martin Rasner verzichten, der in Altach Gelb-Rot kassierte. Die Niederlage soll die Innviertler nicht aus der Bahn werfen. Auch sie gaben sich zuversichtlich, das mit Hin- und Rückspiel ausgespielte Finale um den Startplatz in der Qualifikation zur Conference League erreichen zu können. Trainer Maximilian Senft rotierte bereits für Dienstag, schonte Torjäger Kingstone Mutadwa, Nikki Havenaar oder Ante Bajic und setzt seine Hoffnungen auf das Heim-Publikum. Torhüter Andreas Leitner meinte auf Sky: "Wir haben uns diese Situation erarbeitet. Wir werden unsere Kräfte für Dienstag bündeln."

Für Altach und die WSG war am Wochenende bereits Saisonschluss angesagt. Die Vorarlberger hatten die Abstiegsgefahr ebenso wie die Tiroler bereits vor dem Liga-Finale gebannt. Der Cupfinalist verabschiedete fünf Spieler, vier weitere kehren nach Leihen zu ihren Stammclubs zurück. Trainer Ognjen Zaric erwartete "riesige Arbeit" in den kommenden Wochen. Bei der WSG wird ebenfalls wieder am Kader für die nächste Saison gebastelt werden. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, wie Trainer Philipp Semlic betonte. Auslaufen werden beispielsweise die Verträge von Valentino Müller und Matthäus Taferner. Das Duo soll gehalten werden.

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