Wien schmiedet "Klimaallianzen" mit Unternehmen

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von Agenturen

Wien unterstützt die Wende zu alternativen Energieträgern

Bild: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT


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Wien holt beim Klimaschutz auch Unternehmen ins Boot. 17 große Firmen haben sich im Rahmen einer "Klimaallianz" dazu bekannt, die Stadt zu unterstützen, die offiziellen Ziele zu erreichen. Denn Wien möchte bis 2040 klimaneutral wirtschaften. Im Gegenzug verspricht das Rathaus, für die Unternehmen die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) verwies bei der Unterzeichnung des Memorandums am Freitag unter anderem auf die Notwendigkeit, von fossilen Energieträgern wegzukommen. "Die internationale Situation gibt uns hier recht", befand er. Wien, so hob Ludwig hervor, habe bereits 1999 ein Klimaschutzprogramm verabschiedet. Mit dem nun geschmiedeten Pakt werde auch der Wirtschaftsstandort gestärkt.

17 Firmen zum Auftakt mit dabei

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ), NEOS-Klubchefin Selma Arapovic und der Präsident der Wiener Wirtschaftskammer, Walter Ruck, zeigten sich ebenfalls überzeugt, dass Klimaschutz und die Allianz mit den Unternehmen dazu beitragen könnten, die Lebensqualität in der Stadt zu schützen. Zum Auftakt haben sich 17 namhafte Firmen zur Zusammenarbeit bekannt.

Mit dabei sind unter anderem Betriebe wie Anker, Billa, Ottakringer, Porr, Siemens, Wienerberger oder die Wiener Stadtwerke. "Wir setzen gemeinsam sowie in unserem jeweiligen Wirkungsbereich Ziele und Aktivitäten zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie Kreislaufwirtschaft", heißt es im Vertrag. Wissen und Erfahren dazu würden auch gemeinsam geteilt.

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