Zahl irregulärer Grenzübertritte in die EU deutlich gesunken
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von AgenturenViele Menschen wollen nach Europa
Bild: APA/APA/AFP/SEA-WATCH/FABIAN MELBER
Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent zurückgegangen. Das teilte die europäische Grenzschutzagentur Frontex am Freitag mit. Demnach gehörte "schlechtes Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten" zu den Hauptgründen für den starken Rückgang. Insgesamt wurden etwas mehr als 21.400 irreguläre Grenzübertritte registriert. Insgesamt gab es rund 1.000 Tote im Mittelmeer, so die Agentur.
Die schlechten Wetterbedingungen hätten auch zu einem steigenden "menschlichen Preis" der Migration beigetragen, erklärte Frontex unter Verweis auf einen Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Die östliche Mittelmeerroute war Frontex zufolge die am stärksten frequentierte und machte etwa ein Drittel aller irregulären Einreisen in die EU aus.
Lage in Nahost könnte Druck auf Europa wieder verstärken
Die Route über Westafrika verzeichnete den stärksten Rückgang, mit einem Minus von 83 Prozent. An den Landgrenzen in Osteuropa wurde ein Rückgang um 58 Prozent registriert. Versuche, den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien zu überqueren, seien um 41 Prozent zurückgegangen, stellte Frontex fest.
Trotz der jüngsten Rückgänge warnte die Agentur, dass die Lage im Nahen Osten in den kommenden Monaten die Migrationsbewegungen in der Region anheizen könnte. Bisher habe diese allerdings "keine spürbaren Auswirkungen auf die Migrationslage an den EU-Außengrenzen" gehabt.
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