Zum Teil Schwerverletzte bei Zugsunglück in Dänemark

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von Agenturen

Die Züge stießen zwischen Hillerød und Kagerup zusammen

Bild: APA/APA/Ritzau Scanpix/STEVEN KNAP


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Bei einem Zusammenstoß zweier Züge in Dänemark sind am Donnerstag 17 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in kritischem Zustand. Weitere zwölf Personen hätten leichtere Verletzungen erlitten, hieß es. Die Zahlen könnten sich aber noch ändern, sagte Chefarzt Anders Damm-Hejmdal bei einer Pressekonferenz: "Wir haben noch keinen genauen Überblick darüber."

"Bei so einem Unglück werden Menschen herumgeschleudert und können sich auf viele unterschiedliche Weisen verletzen", sagte der Mediziner. Die Lokalbahnen waren am Morgen auf der Bahnstrecke zwischen den Orten Hillerød und Kagerup in Nordseeland frontal kollidiert. "Wir können noch nichts zum Hintergrund des Unglücks sagen", sagte Polizeikommissar Morten Pedersen. "Wir holen jetzt alle möglichen Informationen zum Unfallhergang ein, es wird jede Menge Ermittlungen geben."

Per Hubschrauber ins Krankenhaus

Die für die medizinische Versorgung zuständige Region war mit sieben Rettungswagen, drei Krankentransportern und mehreren Notarztwagen vor Ort, außerdem gab es ein großes Polizeiaufgebot. Auch ein Militärhubschrauber sei zum Einsatz gekommen, um Patienten ins Krankenhaus zu bringen, so der Sprecher. Glücklicherweise sei niemand in den Zügen eingeklemmt worden. In dem Ort Hillerød wurde ein Krisenzentrum für die Fahrgäste und ihre Angehörigen eingerichtet.

Schweden steht Dänemark zur Seite

Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson bot dem Nachbarland Unterstützung an. "Ich habe mich heute Morgen bei Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen gemeldet und schwedische Hilfe im Umgang mit dem tragischen Zugsunglück angeboten", sagte Kristersson der schwedischen Nachrichtenagentur TT.

Die Bürgermeisterin der dänischen Kommune Gribskov, Trine Egetved, sagte dem Fernsehsender DR, sie stehe unter Schock. "Es darf nicht passieren, dass zwei Züge zusammenstoßen. Das ist schockierend und wir müssen sichergehen, dass es nie wieder passiert."

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