Zwei Millionen Reisepässe in neuem Design ausgestellt
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von AgenturenKarner und Lackner: zwei Mio. Reisepässe neu ausgestellt
Bild: APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER
Zweieinhalb Jahre nach seiner Einführung ist nun das zweimillionste Exemplar des Reisepasses im neuen Design ausgestellt worden. Bei einer Pressekonferenz zu diesem Anlass am Dienstag sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), Hauptziel der Neugestaltung sei die Erhöhung der Sicherheit des Dokuments gewesen, das sei gelungen. "Fünf Mal wurde versucht, den Reisepass zu 'knacken'. Sie sind alle kläglich gescheitert", sagte der Ressortchef, bezogen auf die Fälschungssicherheit.
Details dazu nannte Karner nicht und wies darauf hin, er wolle keine Anleitungen für etwaige Fälscher bekanntgeben. "Wir wissen auch aus internationalen Analysen, dass dieser Reisepass zu den sichersten Reisedokumenten auf der Welt gehört", betonte der Innenminister. Er verwies auch darauf, dass das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) dem Dokument im vergangenen Oktober seinen Sicherheitspreis in der Kategorie "Besondere Leistungen für digitale Sicherheit" verlieh.
Der zweimillionste Pass ging übrigens an einen jungen Mann aus Wels. Karner nannte den Pass schön, und es gelinge darüber hinaus, auch das Attribut "schnell" bei der Auslieferung umzusetzen. Bei normaler Bestellung komme der neue Reisepass innerhalb von fünf Werktagen.
Rechtzeitig Pass kontrollieren und gegebenenfalls bestellen
Um diese Frist mit Sicherheit einhalten zu können, appellierte der Generaldirektor der Österreichischen Staatsdruckerei (OeSD), Helmut Lackner, rechtzeitig vor einem Reiseantritt zu überprüfen, ob der Pass noch gültig ist und den Einreisebestimmungen des Ziellandes entspricht. Gegebenenfalls müsse man einen neuen Pass bestellen, und das im Bestfall eben rechtzeitig.
Besonders stolz zeigten sich Karner und Lackner, dass das Gesichtsbild des Inhabers acht Mal im Pass vermerkt ist, darunter auch in einem QR-Code. Dieser ist kryptografisch verschlüsselt und Lackner und Karner zufolge auch "quantensicher". Das bedeutet, dass der QR-Code auch Schutz gegen allfällige Bedrohungen durch Quantencomputer in der Zukunft bieten soll. In dem Code sind die Identitätsdaten und eben auch das Passbild gespeichert.
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