Verdacht der Untreue
Signa: Hausdurchsuchungen bei Ex-Bundeskanzler Gusenbauer
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von Quelle: APA, JOYN NewsBild: APA/GEORG HOCHMUTH
Im Signa-Komplex ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft nun auch gegen Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) - und einen Signa-Vorstand.
Dabei geht es um den Verdacht der Untreue, teilte die WKStA am Donnerstagnachmittag mit. Der Vorwurf betrifft Gusenbauers Aufsichtsratsvorsitz in zwei Signa-Gesellschaften. Es habe dazu auch Hausdurchsuchungen "an mehreren Adressen in Wien und Niederösterreich" gegeben. Davor hatte der "Kurier" darüber berichtet.
Die WKStA wirft Gusenbauer, langjähriger Berater und Funktionsträger in der Signa-Gruppe, vor, als Aufsichtsratsvorsitzender in der Signa Development und der Signa Prime im Oktober und November 2022 die beiden Gesellschaften um in Summe 10 Mio. Euro geschädigt zu haben.
Konkret soll Gusenbauer einem Vorstandsmitglied dieser Gesellschaften eine ungerechtfertigte Abschlagszahlung auf eine Erfolgsbeteiligung zukommen haben lassen, so der Vorwurf der Ermittler. Dem Vorstandsmitglied wird vorgeworfen, Gusenbauer zu seinen Taten bestimmt zu haben.
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