Dieselpreis liegt rund 2,20 Euro
Ab heute: Spritpreisbremse in Kraft
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von Quelle: APA, JOYN NewsABD0064_20260313 - GNSERNDORF - STERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0136 VOM 13.3.2026 - Illustration zu den Themen Tankstelle / Tanken / Zapfhan / Zapfsule / Sprit / Spritpreis / Benzin / Diesel / Energie / Teuerung , aufgenommen an einer SB-Tankstelle, am Freitag, 13. Mrz 2026 in Niedersterreich. - FOTO: APA/HARALD SCHNEIDER
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Mit dem heutigen Tag tritt die neue "Spritpreisbremse" in Kraft, die die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen um zehn Cent pro Liter drücken soll.
Das Wichtigste in Kürze
Die Spritbreisbremse tritt offiziell in Kraft.
Laut einem Wifo-Experten dürfte die Spritpreisbremse die Teuerung leicht bremsen.
Während die Regierung die Versorgungssicherheit im Land als nicht gefährdet ansieht, prognostizieren Wirtschaftsforscher durch den Preiseingriff eine leicht dämpfende Wirkung auf die Teuerung.
Die Preisregelung für Diesel und Benzin wird primär durch eine Steuersenkung sowie eine Margenbegrenzung bei großen Tankstellenketten umgesetzt.
Laut dem Wifo-Experten Michael Böheim dürfte die Maßnahme trotz zahlreicher Ausnahmeregelungen einen positiven Effekt auf die Preisentwicklung haben.
Der Eingriff bei den Treibstoffen dämpfe die Inflationsrate schätzungsweise um einen Viertel-Prozentpunkt, erklärte Böheim heute (Donnerstag) im Ö1-"Morgenjournal" des ORF.
Treibstoffpreise weiterhin erhöht
Vor dem Inkrafttreten der Preisbremse waren die Treibstoffkosten am Mittwoch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Laut aktuellen Preisdaten der E-Control lag der Medianwert für einen Liter Diesel österreichweit am 1. April bei 2,199 Euro. Für einen Liter Superbenzin mussten Konsumentinnen und Konsumenten im Durchschnitt 1,869 Euro bezahlen.
Sorgen vor einer generellen Knappheit wies die Bundesregierung unterdessen zurück. Obwohl Institutionen wie die Internationale Energieagentur (IEA) aufgrund des Iran-Krieges zur Senkung des Ölverbrauchs raten, sieht Wirtschaftsstaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) keinen Bedarf an staatlich verordneten Sparmaßnahmen.
"Wir haben keinen Versorgungsengpass und es droht auch keiner", betonte die Staatssekretärin. Es sei ausreichend Treibstoff vorhanden, weshalb die Regierung derzeit auch keine neuen









