Die besten Expertentipps
So kann man im Alltag am einfachsten Geld sparen
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von Dijana DjordjevicBild: APA/dpa/Christin Klose
Egal ob es um den Einkauf, die Miete oder den Sprit geht: Alles ist teurer geworden. Wir haben nach Möglichkeiten gesucht, wie man den ein oder anderen Euro sparen kann. Eine Übersicht.
Von Onlineshopping, über Freizeit bis hin zu wertvollen Tipps und Regeln: Expert:innen des Fonds Soziales Wien (FSW) erklären, wie man einfach im Alltag Geld sparen kann.
24-Stunden-Regel
Um Spontankäufe zu vermeiden rät Jennifer Holawatsch, Leiterin Finanzbildung in der FSW Schuldenberatung dazu, die 24-Stunden-Regel anzuwenden. Bevor Sie ein Produkt kaufen, lassen Sie es 24 Stunden im Warenkorb und überlegen Sie nochmals, ob Sie es tatsächlich brauchen.
Impulskäufe vermeiden
Nicht nur Spontankäufe, sondern auch Impulskäufe sollten vermieden werden. Denn "nicht nur die großen Anschaffungen, sondern auch kleine Impulskäufe, wie der Coffee to go beim Bäcker, summieren sich am Monatsende", so die FSW Schuldenberatung.
Das führe dazu, dass man den Überblick über den Kontostand verliert.
Kontostand jeden Tag überprüfen
Apropos Kontostand: Werfen Sie täglich einen Blick darauf. Speziell für Jugendliche empfiehlt die FSW Schuldenberatung außerdem, nur ein Guthaben-Konto anzulegen, damit man gar nicht in Versuchung kommt, das Konto zu überziehen.
"Schließlich ist ein überzogenes Konto mit einer Verzinsung von bis zu 13 Prozent der teuerste Kredit", wird gewarnt.
Bargeld vor Kartenzahlung
Wenn es ums Sparen geht, spielt auch die Zahlungsart eine Rolle.
Kartenzahlungen seien zwar schnell und unkompliziert, führen aber schnell dazu, dass man den Überblick verliert oder mehr ausgibt, als man es sich vorgenommen hat.
Die FSW Schuldenberatung empfiehlt, häufiger bar zu bezahlen. So erhöhe man auch den "Trennungsschmerz".
Einkaufslisten erstellen, Angebote und Preise vergleichen
Erstellen Sie Einkaufslisten und überlegen Sie: Brauche ich das Produkt wirklich? Und brauche ich es jetzt sofort? Die FSW Schuldenberatung rät dazu, zuerst das Geld anzusparen und dann zu kaufen, statt in Raten zu zahlen.
Nutzen Sie außerdem viele Angebote und Rabattaktionen und achten Sie dabei, ob das Angebot tatsächlich so günstig ist, wie angepriesen oder ob es sich nicht womöglich um einen Verkaufstrick handelt. Vergleichen Sie Produkte anhand von Preisen pro Stück oder Stück pro Packung.
Vorsicht bei "Buy Now - Pay Later"
Vorsicht ist geboten bei "Buy Now - Pay Later". Hierbei handelt es sich um eine kreditbasierte Bezahlmethode, die es ermöglicht, die Produkte später und/oder in Raten aufgeteilt zu zahlen.
Genau das führe dazu, das häufig mehrere Ratenkäufe in kurzer Zeit abgeschlossen werden. "Mehrere kleine Raten = am Ende große Summe", warnt die FSW Schuldenberatung. Auch hier lauere die Gefahr, den Überblick zu verlieren.
Gebrauchte Waren und Second-Hand
Schonend fürs Geldbörserl und die Umwelt: In Secons-Hand-Läden oder im Internet werden oftmals gebrauchte Waren in einem sehr guten Zustand angeboten.
Versteckte Kosten bei Online-Shopping
Aber auch beim Online-Shopping ist Vorsicht geboten. Durch versteckte Kosten wie zum Beispiel Liefer- und Retourgebühren ist online kaufen nicht immer das Günstigste.
Kostenfreie Freizeitangebote nutzen
Eine weitere Möglichkeit, im Alltag etwas Geld zu sparen, ist kostenfreie Freizeitangebote zu nutzen:
Picknick im Park statt Besuch im Restaurant
Spaziergänge oder Wanderungen
Kostenlose Museums- oder Ausstellungstage nutzen
Joggen oder Fahrrad fahren
Sport und Outdoor-Workouts
Bibliotheken besuchen
Free Walking Tours nutzen
Schuldenfalle Smartphone
Streaming, Gaming, Handyverträge: Auch für den besten digitalen Freund des Menschen können sich die Kosten am Ende des Monats summieren. Auch hier gilt es sich zu überlegen, welche Dienste man tatsächlich benötigt.
"Cash-Stuffing"
Um Geld zu sparen, empfiehlt die FSW Schuldenberatung außerdem eine Methode namens "Cash-Stuffing". Hierbei wird Bargeld in verschiedene Umschläge verteilt, zum Beispiel für Essen, Freizeit und Miete. "Ist ein Umschlag leer, ist das Budget für diesen Bereich aufgebraucht. So behält man den Überblick", so Holawatsch.
Monatliches Sparen
Die FSW Schuldenberatung empfiehlt außerdem, 10 bis 20 Prozent des monatlichen Einkommens auf die Seite zu legen und zu sparen.
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