122 Millionen Euro an Testamentsspenden im Vorjahr
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von Agenturen++ ARCHIVBILD ++ Gestiegenes Interesse führte zu neuem Höchststand
Bild: APA/APA/dpa/Jens Büttner
122 Millionen Euro sind in Österreich im Vorjahr testamentarisch an gemeinnützige Einrichtungen gespendet worden. Das ist ein Höchststand an Testamentsspenden, wie aus Berechnungen des Fundraising Verbands Austria hervorgeht. Fast zwölf Prozent aller Spenden in Österreich kamen somit aus dem Nachlass von Spendenden. In den vergangenen zehn Jahren ist das Testamentsspenden-Aufkommen um über 120 Prozent gewachsen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.
Die Gründe für das gestiegene Interesse an dieser Spendenform liegen im demografischen Wandel hin zu mehr kinderlosen Personen und mehr Menschen im Pensionsalter sowie im gleichzeitigen Wunsch, mit dem eigenen Vermögen positive Spuren zu hinterlassen, erläuterte Ruth Williams, Geschäftsführerin des Fundraising Verbands Austria. "Viele notwendige Programme des Dritten Sektors könnten ohne diese entscheidenden Mittel nicht finanziert werden", betonte sie.
100 gemeinnützige Organisationen aus ganz Österreich informieren mit "Vergissmeinnicht - Die Initiative für das gute Testament" über die Möglichkeit eines Vermächtnisses für den guten Zweck. Am Mittwoch trafen sich deren Vertreterinnen und Vertreter im Wiener Schlosspark Schönbrunn, um sich bei den Spendenden durch das gemeinsame Pflanzen von blühenden Vergissmeinnicht symbolisch zu bedanken.
(S E R V I C E - www.vergissmeinnicht.at )
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