80 Kilo illegaler Shisha-Tabak in Wien sichergestellt

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von Agenturen

Die Behörden lancierten einen Schwerpunkt zu illegalem Shisha-Tabak

Bild: APA/APA/THEMENBILD/EVA MANHART


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Illegalen Shisha-Tabak hatten die Polizei, das Zollamt, das Marktamt der Stadt Wien (MA 59), das AMS und die Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt bei einer Schwerpunktaktion in der Bundeshauptstadt im Visier. Bei den Kontrollen in mehreren Betrieben hinsichtlich der Herstellung, Lagerung und Verkauf des Produkts wurden in zwei Lokalen in den Bezirken Ottakring und Rudolfsheim-Fünfhaus 80 Kilo Tabak sichergestellt, so die Gruppe Sofortmaßnahmen am Mittwoch per Aussendung.

Die Beamten stießen auf professionelle Strukturen zur Eigenherstellung von Shisha-Tabak, hieß es. Der Tabak wurde in den Lokalen illegal gemischt und verpackt. Weiters wurden große Mengen an Molasse (Geschmacksstoffe für die Tabakmischung), ein Vakuumiergerät zur Verpackung sowie umfangreiches Verpackungsmaterial sichergestellt.

Geöffnete Propangasflaschen im Keller

In einem Kellerbereich wurden außerdem zwei Propangasflaschen entdeckt, die für den Herstellungsprozess genutzt wurden. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Ventile geöffnet waren und bereits Gas austrat, was eine massive Gefährdung für die anwesenden Einsatzkräfte, die Gäste im Lokal sowie die Bewohnerinnen und Bewohner des gesamten Wohnhauses darstellte.Die Schwerpunktaktion führte neben den strafrechtlich relevanten Tabakfunden zu weiteren Anzeigen, darunter mehrere Verstöße gegen die Gewerbeordnung sowie Fälle von Schwarzarbeit. Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, betonte: "Illegale Produktionsstätten in Kellern mit hochriskanten Manipulationen an Gasanlagen untergraben nicht nur den fairen Wettbewerb, sondern setzen vor allem Menschenleben aufs Spiel."

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