Altachs Traum platzt spät - Nächstes Ziel: Klassenerhalt

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Altachs Cuptraum endete in der Verlängerung

Bild: APA/APA/WOLFGANG JANNACH/WOLFGANG JANNACH


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Nach dem Ende des großen Traums vom ersten großen Titel der Clubgeschichte ist beim SCR Altach wieder Umdenken angesagt. Statt Cup-Finale steht bei den Vorarlbergern nun wieder der Kampf gegen den Abstieg in der Fußball-Bundesliga im Fokus. Nach dem 2:4 n.V. gegen den LASK müssen die Köpfe rasch wieder nach oben gehen. Viel Zeit bleibt nicht: Zu Wochenbeginn steht ein nicht unwichtiges Heimspiel am Programm.

"Wir müssen es heute sacken lassen, müssen es verarbeiten. Morgen vielleicht auch noch, ab Sonntag geht der volle Fokus aber auf den WAC", sagte Lukas Jäger. Altachs Kapitän sprach von der "bittersten Niederlage" seiner Karriere. "Es tut extrem weh." Lange schnupperten die Rheintaler an einer Sensation, lagen nach Toren von Patrick Greil und Vesel Demaku bis zur 66. Minute auf Titelkurs. Doch ein nicht alltägliches Volleytor von Samuel Adeniran brachte die Linzer zurück. In der Verlängerung hatte der LASK dann den längeren Atem.

Qualität von Bank als Unterschied

"Wir haben den LASK vor Aufgaben gestellt wie nur wenige Mannschaften in den letzten Wochen", sagte Ognjen Zaric. Der 37-Jährige fand die richtige Taktik, den Meisteraspiranten in Verlegenheit zu bringen. Am Ende fehlte Altach nicht viel. Als einen Hauptgrund ortete Zaric die mit "unglaublicher Qualität" bestückte Bank des Gegners.

Während die eigenen Kräfte schwanden, konnte Altach nach den Gegentoren in der 101. und 103. Minute nicht mehr zusetzen. Marlon Mustapha sah außerdem nach einem Ellenbogencheck glatt Rot. Für Ärger sorgte außerdem, dass Schiedsrichter Julian Weinberger vor dem 2:3 nicht abpfiff, als zwei Altacher nach einem Zusammenstoß liegen geblieben waren.

Die Aufarbeitung begann noch am Wörthersee. Die Altacher brachen erst Samstag nach Hause auf. "Wir fliegen morgen zurück, und wenn wir aus dem Flieger aussteigen, liegt der Fokus von uns voll auf dem WAC", kündigte auch Torschütze Demaku an. Gegen die als Cupsieger nun abgelösten Wolfsberger soll am Montag der entscheidende Schritt zum Klassenverbleib gelingen. Mit einem Heimsieg ist Altach fix gerettet und darf auch noch auf den Sprung ins Europacup-Play-off hoffen. Bei einer Niederlage könnte es jedoch in die andere Richtung gehen. Das Schlusslicht aus dem Lavanttal ist nur vier Zähler entfernt.

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