Femizid in Sooß: U-Haft für Waffenlieferanten beantragt

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von Agenturen

Die Frau soll von ihrem Ehemann getötet worden sein

Bild: APA/APA/THOMAS LENGER/MONATSREVUE.AT/THOMAS LENGER/MONATSREVUE.AT


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Nach der Tötung einer 38-Jährigen am Sonntag in Sooß (Bezirk Baden) steht nun auch jener Mann im Fokus der Ermittlungen, der dem tatverdächtigen 47-jährigen Ehemann eine Neun-Millimeter-Pistole übergeben haben soll. Infolge der Festnahme sei die Verhängung der U-Haft über den 45-Jährigen beantragt worden, sagte Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, am Donnerstag zur APA. Ermittelt wird gegen den Verdächtigen wegen Mordes als Beitragstäter.

Medial kolportiert wurde, dass der 45-Jährige bis vor wenigen Monaten eine Haftstrafe verbüßt haben soll. Der Beschuldigte sei einschlägig vorbestraft, bestätigte Habitzl, ohne weitere Details zu nennen.

Die 38-jährige vierfache Mutter erlitt am Abend des Ostersonntags drei Schuss- und mehrere Stichverletzungen. Zum Tod führten laut vorläufigem Obduktionsergebnis die Stiche, die der Frau mit einem Schraubendreher zugefügt worden sein dürften. Der geständige 47-jährige Beschuldigte soll mit der Neun-Millimeter-Pistole auf seine Frau gefeuert haben. Die Schüsse seien nicht tödlich gewesen, die Stichverletzungen jedoch schon, sagte Habitzl. Die Pistole wurde sichergestellt, der Verdächtige dürfte die Waffe vom 45-Jährigen bekommen und illegal besessen haben.

(S E R V I C E - In Österreich finden Frauen, die Gewalt erleben, u. a. Hilfe und Informationen bei der Frauen-Helpline unter: 0800-222-555, www.frauenhelpline.at; beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) unter www.aoef.at, sowie beim Frauenhaus-Notruf unter 057722 und den Österreichischen Gewaltschutzzentren: 0800/700-217, https://www.gewaltschutzzentrum.at/, beim Polizei-Notruf: 133)

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