Ried startet "größtes Infrastrukturpaket der Clubgeschichte"

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von Agenturen

Das Rieder Stadion wird rundum erneuert

Bild: APA/APA/THEMENBILD/DANIEL SCHARINGER


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In der Fußball-Bundesliga hat Aufsteiger SV Ried im Kampf um den Klassenerhalt beste Karten, nun nimmt man auch das "größte Infrastrukturpaket der Vereinsgeschichte" in Angriff, wie die Oberösterreicher bei einem Pressetermin am Mittwoch verlauteten. Im Mittelpunkt des 16-Millionen-Euro-Projekts steht die umfassende Modernisierung des Stadions, das vor 23 Jahren eröffnet wurde. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Akademie.

Geplant sind unter anderem die Sanierung der Fassade und der Betonteile, die Erneuerung der WC-Anlagen sowie eine neue Tribünenüberdachung. Gleichzeitig wird mit der Erweiterung des Stadiondorfs sowie der Modernisierung der Gastronomie das Serviceangebot für Fans sowie Besucherinnen und Besucher "deutlich verbessert", hieß es vonseiten der Innviertler. Ried solle auch künftig ein attraktiver Austragungsort für Länderspiele, etwa der Frauen- und U21-Nationalteams, bleiben.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Akademie. Zusätzliche Rasenplätze sowie die Sanierung des Kunstrasenplatzes sind geplant, auch die Infrastruktur beim Trainingszentrum rund um das Klaus-Roitinger-Stadion soll nachhaltig modernisiert werden. Dazu kommen eine Auffrischung der Geschäftsstelle und des Fanshops. Bis 2030 werden rund 16 Millionen Euro investiert, wobei das Land Oberösterreich die Projekte mit 67 Prozent und maximal 10,7 Millionen Euro unterstützt.

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