Ried, WSG können Klassenerhalt fixieren - GAK unter Druck

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Ried und Coach Maximilian Senft stehen kurz vor Saisonzielerreichung

Bild: APA/APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER/EXPA/ REINHARD EISENBAUER


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Die SV Ried und die WSG Tirol können in der drittletzten Runde der Fußball-Bundesliga den Klassenerhalt fixieren. Mit einem Heimerfolg am Samstag (17.00) gegen Blau-Weiß Linz ist die SVR, die sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht WAC hat, durch. Die Linzer wiederum brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, um Wolfsberg auf Distanz zu halten. Das gilt auch für den GAK, der die WSG empfängt. Die Tiroler sind bei einem Sieg durch. Erst am Montag steigt das Duell Altach - WAC.

Ried - Blau-Weiß: "Klassenkampf" im letzten OÖ-Derby

Ried verlor zuletzt in Tirol 0:1. Der Vorsprung auf die Abstiegszone ist aber komfortabel, die Tabellenführung zudem durch zwei Zähler vorerst abgesichert. Bei drei weiteren Punkten bleibt die Truppe von Maximilian Senft nicht nur Erster, sondern kann die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison anwerfen. "Wir haben uns über 29 Runden die Chance erarbeitet, das Saisonziel frühzeitig vor heimischem Publikum in einem Derby zu fixieren. Diese Ausgangslage ist besonders und setzt noch einmal wichtige Energiereserven frei", sagte Senft, der weiter auf Philipp Pomer zählen kann. Der Routinier verlängerte bis 2029. Im Derby fehlen werden die verletzten Offensivkräfte Evan Eghosa und Antonio Van Wyk.

Blau-Weiß will indes seinen Erfolgslauf fortsetzen. Die Linzer haben in den letzten vier Partien dreimal gewonnen und zehn Zähler eingesackt. Zuletzt gelangen zwei überzeugende 3:0-Siege gegen Wolfsberg und Altach. Die Folge ist, dass die Truppe von Coach Michael Köllner die rote Laterne an die Kärntner abtrat. "Wir wollen an die starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und im Innviertel auf jeden Fall punkten", sagte Köllner, der neben den verletzten Thomas Goiginger und Anderson auch auf den erkrankten Verteidiger Elias Bakatukanda verzichten muss.

GAK - WSG: Personalsorgen bei beiden Teams

Der GAK hat sich durch eine Negativserie wieder ins Auge des Abstiegskampfs manövriert. Nach nur einem Zähler aus den letzten vier Matches und der Niederlage im Lavanttal ist der Vorsprung auf den WAC auf einen Punkt zusammengeschmolzen. "Wir bewahren Ruhe und haben mit den Spielern gute Gespräche geführt", sagte Trainer Ferdinand Feldhofer, der gegen die WSG Zählbares erwartet. "Wir werden voll auf drei Punkte gehen, das wird auch notwendig sein." Fehlen könnte der angeschlagene Grazer Toptorjäger Ramiz Harakate. "Es wird sehr knapp", befürchtete Feldhofer.

Während er fix auf den gesperrten Stürmer Alexander Hofleitner verzichten muss, fehlt bei der WSG Angreifer Ademola Ola-Adebomi aus dem gleichen Grund. Auch Lukas Hinterseer (Knöchel) und Benjamin Böckle (Muskelblessur) fallen aus. Mit einem Sieg würde sich die Mannschaft von Philipp Semlic aller Sorgen entledigen, mit einem Remis behält man die Steirer zumindest auf Distanz (drei Punkte). Die 1:5-Heimpleite im März gegen den GAK steht aber als Warnung. "Wir wissen, was wir falsch gemacht haben", sagte Semlic. "Wir sind hochmotiviert, es diesmal besser zu machen."

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