Start für Mordprozess gegen steirischen Winzer in St. Pölten
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von AgenturenEs soll vier Verhandlungstage geben
Bild: APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH
In St. Pölten startet am Donnerstag ein für vier Tage anberaumter Mordprozess gegen einen steirischen Winzer. Dem 58-Jährigen wird vorgeworfen, eine 71-Jährige mit einem Schlafmittel getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem als Sterbehilfe getarnten Mord aus. Laut Verteidiger Michael Dohr hat sein Mandant jedoch die gesetzlich erlaubte Sterbehilfe geleistet. Ein Urteil in der Geschworenenverhandlung dürfte am 17. April fallen.
Der Winzer soll laut Anklage der vermögenden und mit ihm in einer engen Beziehung stehenden Witwe eine Überdosis Natrium-Pentobarbital gegeben haben, um an ihren Besitz zu kommen. Die 71-Jährige war am 7. März 2025 nach der Einnahme des Schlafmittels im Bezirk St. Pölten gestorben. Nach dem Tod der Niederösterreicherin wurde Anzeige erstattet. Der Steirer wurde am 15. Juli festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
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