Straka schafft beim Masters als 32. Sprung ins Wochenende
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von AgenturenSepp Straka zeigte eine solide Runde
Bild: APA/APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/MADDIE MEYER
Österreichs bester Golfer Sepp Straka hat beim Masters in Augusta den Cut als 32. geschafft. Der gebürtige Wiener spielte beim ersten Majorturnier des Jahres mit einer 72er-Runde Platzstandard, das ergibt nach der 73 vom Donnerstag 145 Schläge (1 über Par). Rory McIlroy dominierte auch den zweiten Tag und besitzt beste Chancen auf eine historische Titelverteidigung. Mit zwölf Schlägen unter Par liegt er mit gesamt 132 sechs vor Sam Burns und Patrick Reed (jeweils USA).
Eine größere Führung gab es nach Tag zwei in der Masters-Historie noch nie. Bisher gelang eine Titelverteidigung lediglich Jack Nicklaus (1965 und 1966), Nick Faldo (1989/90) und Tiger Woods (2001/02). Der Nordire McIlroy geht in die letzten beiden Wettkampftage als großer Favorit und könnte aus dem Titelverteidiger-Trio am Sonntag ein Quartett machen.
Mit Vollgas ins Wochenende
"Ich habe mir mittlerweile einen guten Vorsprung erarbeitet", sagte McIlroy nach seiner Gala. "Ich konzentriere mich jetzt einfach darauf, weiterhin gut zu spielen und Vollgas zu geben." Der Weltranglistenzweite spielte sich vor allem am Ende des zweiten Durchgangs in einen Rausch. Sechs der letzten sieben Löcher beendete McIlroy mit einem Birdie. "Ich hätte mir sicherlich nicht vorstellen können, sechs der letzten sieben Löcher mit Birdies zu beenden. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass man hier, wenn man im Flow ist, Schwung aufnehmen kann. Heute Nachmittag war so ein Nachmittag."
Während McIlroy derzeit in seiner eigenen Liga spielt, patzt die Konkurrenz. Der Weltranglistenerste Scottie Scheffler rangiert lediglich auf Platz 24. Für den vor dem Turnier als Mitfavorit gehandelten Bryson DeChambeau ist das Masters überraschend schon beendet. Der US-Amerikaner kam mit einer 76er und am Freitag mit einer 74er-Runde nicht unter die Top-50 und hat sich damit nicht für den dritten und vierten Turniertag qualifizieren können.
Straka legte Fehlstart hin
Straka, der auf Rang 33 liegend in den zweiten Tag gegangen war, legte einen Fehlstart hin und verbuchte am ersten Loch nach einer Bunkerlandung ein Bogey. Mit Schlaggewinnen auf den Bahnen zwei und neun machte der gebürtige Wiener Boden gut. Doch auch die "back nine" begann der Weltranglisten-13. nach einem verpatzten Abschlag mit einem Bogey. In der Folge blieb Straka ohne große Ausreißer, vergab aber auf den Grüns ein besseres Ergebnis und somit auch eine klare Verbesserung in der Gesamtwertung.
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