Vier tödliche Unfälle auf Parkplätzen im Jahr

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von Agenturen

Besonders beim Rückwärtsfahren sollen Lenker vorsichtig sein

Bild: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL


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Park- und Rastplätze sind laut ÖAMTC ein oft unterschätzter Gefahrenort. Zwischen 2018 und 2024 starben dort laut Statistik bei Unfällen 27 Menschen, rund 800 wurden schwer und etwa 4.300 leicht verletzt. "Das sind im Schnitt etwa vier Todesfälle pro Jahr. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Parkplätze keineswegs sichere Zonen sind", warnte ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger in einer Aussendung am Donnerstag.

Ein besonderes Risiko ist das Rückwärtsfahren. Wer mit dem Auto rückwärts ein- oder ausparkt, sollte sich ständig versichern, dass niemand hinter dem Fahrzeug ist. E-Auto-Fahrende müssen berücksichtigen, dass ihre Fahrzeuge kaum Geräusche machen und daher leicht überhört werden. Die ÖAMTC-Verkehrspsychologin warnt in diesem Zusammenhang vor blindem Vertrauen in die Technik: "Fahrzeug-Assistenzsysteme erhöhen die Sicherheit, aber selbst moderne Rückfahrkameras bieten keine hundertprozentige Sicherheit. Das gleiche gilt für automatische Notbremssysteme", betonte Seidenberger.

Als wesentlicher Risikofaktor gilt Ablenkung, insbesondere durch Handys. Kinder sollten unmittelbar nach dem Aussteigen an der Hand gehalten und nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Hunde sollten angeleint sein. Zudem empfiehlt der ÖAMTC, auf Parkplätzen vorhandene Fußwege zu nutzen oder stets den sichersten Weg zu wählen.

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