KI-Beschwerden beschäftigen Datenschutzbehörde zunehmend

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von Agenturen

ChatBots helfen immer öfter beim Erstellen von Datenschutz-Beschwerden

Bild: APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER


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Die Datenschutzbehörde (DSB) hat mit zunehmendem Arbeitsaufwand zu kämpfen. So stieg die Anzahl der eingelangten Beschwerden aus dem Inland innerhalb von zwei Jahren auf mehr als das Doppelte - und das bei gleichbleibender Personalzahl, wie der aktuelle Tätigkeitsbericht belegt. Zunehmend konfrontiert wird die Stelle mit Schriftstücken, die offenbar unter Zuhilfenahme von Künstlicher Intelligenz erstellt worden sind.

Sind im Jahr 2023 noch 2.389 Individualbeschwerden aus Österreich eingelangt, stieg die Zahl auf 5.300 im vergangenen Jahr. Bei den Erledigungen kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Steigerung allerdings nicht rapide mit: Deren Zahl wuchs im selben Zeitraum von 1.978 auf 3.403 an.

Formulierungen durch ChatBots

In ihrem jährlichen Tätigkeitsbericht stellte die DSB fest, dass eine Vielzahl von Beschwerden offenkundig unter Zuhilfenahme von Sprachmodellen (Large Language Models - LLMs), also auf KI-Modellen basierenden ChatBots wie ChatGPT, erstellt werden. Erkennbar seien diese vor allem an ihrem Umfang sowie daran, dass ausdrücklich und gezielt auf einschlägige Bestimmungen der DSGVO Bezug genommen wird.

Insofern unterschieden sich solche Beschwerden schon von ihrer Struktur und ihrem Inhalt her von Beschwerden, die von durchschnittlichen Beschwerdeführern oder -führerinnen eingebracht werden, heißt es in dem Bericht. "Auch dieses Phänomen, von dem im Übrigen auch viele andere Datenschutz- Aufsichtsbehörden der EU berichten, bindet erhebliche Ressourcen der DSB", wird berichtet.

Probleme mit Nachbesetzungen

Das Budget der DSB für das Jahr 2024 betrug 5,7 Mio. Euro, im Jahr 2025 6,1 Mio. Euro. Im Jahr 2026 sind es 5,9 Mio. Kürzungen erfolgen insbesondere im Bereich der Sachaufwendungen. Dies habe zur Folge, dass die DSB seit Juli 2025 einen Großteil ihrer Verwaltungspraktikantinnen und -praktikanten nicht nachbesetzen könne.

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