Produktwarnung für FLAGA-Propangasflaschen

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++ ARCHIVBILD ++ Gasflaschen kommen im Sommer besonders beim Grillen zum Einsatz

Bild: APA/APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand


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Der österreichische Flüssiggaslieferant FLAGA warnt vor möglichen Unregelmäßigkeiten bei der Befüllung bestimmter Flüssiggasflaschen. Es könne nicht völlig ausgeschlossen werden, dass bei einzelnen Flaschen eine leicht erhöhte Füllmenge vorliegt, kommunizierte das Unternehmen am Dienstag. Betroffen seien die fünf Kilogramm und elf Kilogramm Propangas-Stahlflaschen der Marke FLAGA sowie graue Kaufflaschen (Euroflaschen) im Kaufzeitraum zwischen 1. Jänner und dem 4. Mai 2026.

In Frage kämen nur Flaschen, die in der Steiermark, Kärnten, Osttirol, dem Salzburger Lungau oder dem Südburgenland gekauft wurden. Ein Risiko bestehe nur, wenn die Flasche noch unbenutzt oder kürzer als 30 Minuten genutzt wurde. Sind die Flaschen schon regulär genutzt worden, sei eine mögliche Überfüllung bereits abgebaut und man könne das Produkt "bedenkenlos wie gewohnt" weiterverwenden. "Sollte eine solche Flasche sehr hohen Temperaturen ausgesetzt werden, reagiert das eingebaute Sicherheitsventil bestimmungsgemäß und lässt kontrolliert eine geringe Menge Gas ab. Um jegliches Risiko - insbesondere die Ansammlung von Gas in geschlossenen Räumen - von vornherein auszuschließen, hat sich FLAGA zu einem proaktiven Vorgehen entschlossen", hieß es in einer Unternehmensaussendung.

Bei Gasgeruch gründlich lüften

Das Unternehmen empfahl, das Flaschenventil zu schließen, wenn man ein betroffenes Produkt besitzt, und die Flasche vom Verbrauchsgerät zu trennen. Sie sollte aufrecht, schattig und im Freien an einem gut durchlüfteten Ort gelagert werden, wobei sich im Umkreis von drei Metern keine Bodenöffnungen wie Kellerschächte befinden sollten. Weiter hieß es: "Sollten Sie in Innenräumen Gasgeruch wahrnehmen, öffnen Sie bitte umgehend Fenster und Türen, um gründlich zu lüften." Zudem sei, wenn notwendig, ein kostenloser Austausch möglich (Service-Hotline: 050-710).

Weiter erklärte das Unternehmen: "Wir haben nach den ersten Hinweisen sofort umfassende Überprüfungen in unseren Lagern durchgeführt. Dabei zeigten lediglich 0,4 % der Flaschen eine leichte, nicht sicherheitsgefährdende Überfüllung. Dennoch überlassen wir bei der Sicherheit unserer Produkte nichts dem Zufall und setzen alles daran, eventuell betroffene Flaschen auszutauschen."

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