Tennisstars wollen mehr Preisgeld bei den French Open

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von Agenturen

Sinner und Co. wollen in Paris mehr Lohn

Bild: APA/APA/AFP/JULIEN DE ROSA


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Im Streit um höhere Preisgelder hat eine Gruppe von Tennisstars die Debatte neu entfacht. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, haben Spitzenspieler wie Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff ihre "tiefe Enttäuschung" über das Preisgeld bei den French Open zum Ausdruck gebracht. Das Grand-Slam-Turnier in Paris startet als sportlicher Höhepunkt der Sandplatz-Saison am 24. Mai.

Die Organisatoren haben das Preisgeld beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Vergleich zur vergangenen Saison um knapp zehn Prozent auf insgesamt 61,7 Millionen Euro erhöht. Der Sieger und die Siegerin der Einzel-Wettbewerbe erhalten jeweils 2,8 Millionen Euro. Der Finalist und die Finalistin jeweils die Hälfte. Schon im vergangenen Jahr hatten sich vor den French Open Vertreter der Topspielerinnen und Topspieler in einem Brief an die vier Grand-Slam-Turniere gewandt und eine erhebliche Preisgeld-Erhöhung gefordert.

Die Profis argumentieren, ihr Anteil am Umsatz der Grand-Slam-Großereignisse sei zu gering. Wie der französische Tennisverband (FFT) auf Nachfrage mitteilte, hat sich das Preisgeld seit 2019 um rund 45 Prozent erhöht. Der Verband habe beschlossen, einen Teil dieser Steigerung den Spielern zugutekommen zu lassen, die in den frühen Runden oder der Qualifikation ausscheiden, da diese am stärksten auf die Preisgelder angewiesen seien. Außerdem seien kürzlich "mehr als 400 Millionen Euro" in die Infrastruktur der Pariser Tennis-Anlage gesteckt worden.

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