Verkehrsbilanz

Vier Tote bei 337 Verkehrsunfällen am Osterwochenende

Veröffentlicht:

von Quelle: APA, JOYN News

Weniger Unfälle und weniger Verletzte

Bild: APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT


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Am Osterwochenende sind bei 337 Unfällen im Straßenverkehr vier Menschen getötet worden. Das ist eine Person mehr als 2025.

Heuer gab es um 36 Unfälle weniger als im Vorjahr (373 Unfälle), außerdem wurden um 68 Menschen weniger als zu Ostern 2025 verletzt (450 Verletzte). Gestiegen ist die Zahl der Raser, laut der Bilanz des Innenministeriums wurden 63.767 Lenker:innen wegen Geschwindigkeitsübertretungen gestraft. Drei Fahrzeuge wurden vorläufig beschlagnahmt.

Vier Tote

Im Jahr 2024 gab es fünf Verkehrstote, in den Jahren 2020 bis 2022 kamen jeweils vier Menschen am Osterwochenende im Straßenverkehr ums Leben. Die bisher geringste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Jahr 1968 wurde mit einem Verkehrstoten in den Jahren 2013 und 2023 verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden, berichtete das Ministerium in einer Aussendung am Dienstag.

Wie jedes Jahr zu Ostern hatte die Polizei die Verkehrsüberwachung verstärkt. Dabei wurden heuer rund 10.000 Lenker:innen mehr wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet als im Vorjahr, das ist rund ein Fünftel mehr als 2025. Gegen 304 Verkehrsteilnehmer wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2025: 334), ein Rückgang um zehn Prozent. Weitere 81 Drogenfahrer wurden von der Polizei aus dem Verkehr gezogen, um fünf weniger als im Vorjahr (86).


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288 Führerscheine abgenommen

288 Lenker:innen wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2025: 274). Drei Kraftfahrzeuge wurden zu Ostern infolge extremer Geschwindigkeitsüberschreitungen von der Polizei vorläufig beschlagnahmt, im Vorjahr waren es noch fünf gewesen. "Die Polizei hat am Osterwochenende dank zahlreicher Schwerpunktkontrollen ganz entscheidend zur Sicherheit auf Österreichs Straßen beigetragen", bedankte sich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) in einer Aussendung bei den Beamten.

In der gesamten Karwoche, einschließlich Ostermontag, verunglückten sieben Menschen im Straßenverkehr tödlich: drei Motorrad-Lenker, ein Pkw-Lenker, ein E-Bike-Lenker, ein Fußgänger und ein Pkw-Mitfahrer. Vier Verkehrstote wurden in der Vorwoche in Niederösterreich und jeweils einer in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark beklagt. Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit, in zwei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und in je einem Fall Alkohol, Drogen oder Medikamente und Überholen.

Vom 1. Jänner bis 6. April 2026 gab es im österreichischen Straßennetz vorläufig 70 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 77 und 2024 insgesamt 62 gewesen. Die meisten Opfer gab es heuer mit 26 in Niederösterreich, gefolgt von 15 in der Steiermark und 14 in Oberösterreich. In Salzburg starben im Straßenverkehr acht Menschen, in Vorarlberg drei und in Tirol und Kärnten jeweils zwei. Noch keine Verkehrstoten gibt es in Wien und dem Burgenland.

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