Wiener verliert hohen Geldbetrag an falsche Polizisten
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von Agenturen++ ARCHIVBILD ++ Mann legte Wertgegenständ in Sackerl vor sein Wohnhaus
Bild: APA/APA/dpa/Rolf Vennenbernd
Ein Wiener Pensionist ist Dienstagabend in Wieden Opfer eines sogenannten Polizeitricks geworden. Eine Frau rief den 72-Jährigen an und gab sich als Ermittlerin aus. In mehreren Telefonaten gelang es der Frau, dem Pensionisten glaubhaft zu machen, dass er im Visier einer Diebesbande stehe. Er sollte als "Lockvogel" agieren, um diese Kriminellen zu schnappen und dafür sein gesamtes Bargeld als auch seinen Goldschmuck in einem Stoffsackerl vor sein Wohnhaus abstellen.
Die Polizei würde einen Zugriff auf die Bande planen, die Tasche genau beobachten und die Diebe auf frischer Tat schnappen. Der 72-Jährige kam der Aufforderung nach und wartete danach in seiner Wohnung auf weitere Anweisungen. Als die Tasche wenig später jedoch verschwunden war und er keine weiteren Anrufe der vermeintlichen Polizistin erhielt, schöpfte der Mann doch noch Verdacht und alarmierte die richtige Polizei. Dem Pensionisten entstand ein Schaden in Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages.
Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei warnte am Mittwoch eindringlich vor derartigen Betrugshandlungen.
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